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Geschichte der Union-Liga
Vor etwas mehr als 27 Jahren, im
Sommer 1981, trafen sich Mitglieder von Fanclubs des 1.FC Union Berlin
um über Möglichkeiten organisierter eigener sportlicher Betätigung
nachzudenken. Dabei ging es vor allem auch darum, sich unabhängig
von den Strukturen des DTSB der DDR zu finden, wollte man doch als Unionfan
nur ein wenig Fußballspielen und nicht gleich der staatlichen Vereinnahmung
unterliegen. Sportlich war man dennoch durchaus ambitioniert, regelmäßiges
Training gehörte ebenso dazu, wie der Wunsch nach einem regelmäßigen
Wettkampf-betrieb. Die "1. Ostdeutsche Amateurmeisterschaft"
war aus der Taufe gehoben. Gründungsmitglied war der noch immer aktive
Union-Fanclub VSG Wuhlheide 79. Die Saison 1981/82 zugleich die Saison
der 1.Union-Meisterschaft, bestritten die Fans von der VSG Wuhlheide 79
mit den Teams des FC United Karlshorst, VSG Union 75, Alemannia Karlshorst,
FC Antonius Schöneweide und dem ersten Meister, dem FC Karlshorst
Süd. Waren 1981/82 sechs Teams dabei, so nahm die Union-Liga in den
folgenden Jahren eine rasante Entwicklung. Immer mehr Fanclubs schlossen
sich an und schon bald wurde in mehreren Staffel gespielt (1983/84), es
gab Auf- und Abstiege zwischen den Ligen 1 und 2 (1984/85) und sogar 3
(00/01). Höhepunkt der achtziger Jahre war die Saison 88/89, als
sich 34 Teams anmeldeten. Auch die Krisenzeiten beim Klub Anfang der
Neunziger Jahre überstanden die Fanclubfußballer gut, gegenwärtig sind
47 Mannschaften
dabei.
Der Union-Pokal
Nach dem erfolgreichen Start der Union-Liga fehlte nur
noch eins: ein richtiger Pokal-Wettbewerb der Fanclubs über eine
ganze Saison. In der Saison 83/84 war es dann soweit: 32 Fanclubs spielten
den ersten Union-Pokal aus. Erster Union-Pokal-Sieger wurde die VSG Weinbergstraße,
die 1984 den FSV Karlshorst, der damals noch unter dem Namen HfÖ
II auftrat, 8:6 (3:1) bezwingen konnte.
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